So erkennen Sie den Eichenprozessionsspinner im Garten – und entfernen ihn sicher & giftfrei mit Heisswasserdampf.

Haarige Sache – Wenn der Garten zur Raupen-Route wird
Eichenprozessionsspinner im Garten sicher erkennen & entfernen
Frühling im Garten. Alles blüht, alles summt. Und dann geht das grosse Krabbeln richtig los … Sie kennen es vielleicht: Die Sonne kitzelt die ersten Tulpen aus der Erde, die Gartenstühle stehen bereit – und genau in diesem Moment rückt ein ungebetener Gast in Prozession an: der Eichenprozessionsspinner. Keine Kapelle, kein Fahnenträger – nur eine Truppe haariger Raupen, die sich in Reih und Glied über Ihre Eiche hermacht. Und das leider nicht zum Spass.
Zwar ist das Problem bei uns im Freiamt – und generell im Aargau – derzeit (noch) nicht präsent. In der Schweiz tritt der Eichenprozessionsspinner primär in der West- und Nordwestschweiz sowie auf der Alpensüdseite auf. Doch auch wenn die haarige Invasion bisher nicht bei uns angekommen ist, möchten wir informieren – und gleichzeitig zeigen: Sollte sich der Eichenprozessionsspinner jemals in unsere Richtung wagen, sind wir bei JOHO Garten AG bereit. Mit ökologischer Power, Erfahrung und einer effektiven Lösung
Was krabbelt denn da eigentlich?
Der Eichenprozessionsspinner – oder für alle, die es gern knackig haben: EPS – ist ein unscheinbarer Nachtfalter, der im Larvenstadium für ordentlich Trubel im Garten sorgt. Die ausgewachsenen Tiere legen ihre Eier bereits im Spätsommer auf Eichen ab, wo sie bis zum nächsten Frühling geduldig ruhen. Dann schlüpfen die jungen Raupen – pünktlich zur ersten Gartenparty – und machen sich über das frische Eichenlaub her.
Im Laufe ihrer Entwicklung durchlaufen sie mehrere Larvenstadien. Ab dem dritten Stadium wird es heikel, denn dann produzieren die Tiere ihre berühmten Brennhaare: winzige, widerhakenbewehrte Härchen, die das Nesselgift Thaumetopein enthalten. Dieses kann bei Menschen und Tieren unangenehme bis ernsthafte Reaktionen hervorrufen – von Hautausschlägen über Augenreizungen hin zu schweren allergischen Schocks. Besonders Kinder, Haustiere oder empfindliche Personen sind gefährdet – und der Sonntagsbrunch im Garten kann schnell zur äusserst kratzigen Angelegenheit werden.
Typische Anzeichenfür einen Befall
Ein EPS-Befall kündigt sich selten mit Pauken und Trompeten an – dafür aber mit stillen, jedoch gut sichtbaren Zeichen. Häufig fallen zunächst watteartige Gespinste an Eichenstämmen oder -ästen auf, in denen sich die Raupen tagsüber verkriechen. Wer frühmorgens oder in der Abenddämmerung durch den Garten spaziert, kann mit etwas Pech eine Prozession beobachten – die Raupen bewegen sich nämlich tatsächlich in typischer Marschordnung, was ihnen ihren Namen eingebracht hat. Und wenn ein Baum plötzlich aussieht, als hätte er einen Radikalschnitt hinter sich, dann waren es wahrscheinlich nicht die Gartenscheren, sondern hungrige EPS-Raupen.
Und jetzt? Brennhaare, Brennpunkt, brennende Fragen!
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